Unikat #1685
Eiche300 Jahre249 × 94,5 cm
Epoxy: Rauchglas
Über dieses Werk.
Über drei Jahrhunderte stand diese Eiche im Schlosspark von Egg bei Deggendorf, als Naturdenkmal eingetragen und als „Egger Eiche“ Teil des historischen Anwesens. Ihre Platte trägt dieses Alter sichtbar: eine dichte, lebendige Maserung in warmem Honigton, durchzogen von feinen Markstrahlen, die im Streiflicht seidig aufleuchten. Quer durch die Platte zieht sich ein markanter Riss, gefasst in Rauchglas: dunkel getöntes, klares Epoxidharz, durch das die Tiefe des Holzes schimmert. Er rahmt die Wuchszeichnung wie eine Linie in einer Landkarte. Die geschwungenen Baumkanten folgen dem natürlichen Wuchs und geben dem Tisch eine ruhige, fließende Kontur. Ein Tisch mit einer Herkunft, die man erzählen möchte, wenn sich Gäste an ihm versammeln.
01Die Schlosseiche
Aus dem acht Meter langen Stamm der Egger Eiche gesägt, zeigte die Bohle schon roh ihre dichte, lebendige Zeichnung.
02Der Verguss in Rauchglas
In der Werkstatt füllte dunkel getöntes, klares Epoxidharz den Riss und verbindet ihn dauerhaft mit dem Holz.
03Das fertige Werk
Fein geschliffen und geölt, bringt die Platte drei Jahrhunderte Schlosspark an die Tafel.
Woraus dieses Werk entstand.
Jedes Werk trägt seinen Ursprung in sich — den Baum, aus dem es geschnitten wurde, und das Material, das ihm Halt gibt.
Dieses Werk steht für sich.
Wenn es zu Ihnen passt, sprechen wir darüber.
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