Oakbrother · Naturstein

Rheinischer Schiefer

Vor 300 bis 500 Millionen Jahren begann sich dieser Stein zu schichten – Lage für Lage, unter Druck. Gebrochen wird er bis heute in Rheinland-Pfalz, nur wenige hundert Kilometer von unserer Werkstatt entfernt.

Ein Stein, der trägt —
und stehen bleibt.

Rheinischer Schiefer bricht nicht wie andere Steine. Er spaltet sich entlang seiner Schichtung, Lage für Lage – und genau diese dichte, gepresste Struktur macht ihn so hart und formstabil. Für uns ist das der entscheidende Punkt: Wir setzen ihn nicht auf die Tischplatte, sondern darunter. Als Mittelfußgestell, das mittig unter der Platte trägt, oder als massive Seitenwand, die den Tisch von zwei Seiten stützt.

Ein Fußgestell muss über Jahrzehnte tragen, ohne nachzugeben. Schiefer bringt genau diese Steifigkeit mit – er verformt sich unter Last kaum, anders als weichere Natursteine. Optisch entsteht dabei ein Kontrast, den Holz allein nie erzeugen könnte: die gewachsene, warme Maserung der Platte oben, darunter die kühle, geschichtete Masse des Steins. Zwei Materialien, zwei Entstehungsgeschichten, ein Tisch.

Verwendung bei Oakbrother.

Wir setzen Rheinischen Schiefer gezielt für Natursteinfußgestelle ein – meist als Mittelfußgestell unter besonders großen Platten oder als tragende Seitenwand. Nicht jedes Werk bekommt ein Steingestell. Wo wir es einsetzen, tut es das aus einem klaren Grund: Statik und Optik zusammen zu bringen, ohne Kompromiss bei der Stabilität.

Verknüpfte Werke

Schiefer wird Werk.

Ihr Werk

Was die Platte oben an Wuchs zeigt, holt das Gestell unten in die Statik zurück.

Bei Rheinischem Schiefer ist das kein Zufall, sondern die Aufgabe, für die wir ihn wählen.

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